Weichenstellung für eine Ratsbeauftragte für Kinder-und Jugendbeteiligung. Startschuss zur Konzepterstellung eines Stadtbildhauers.

Weitersagen

Unser Stadtrat wird morgen auf der Ratssitzung eine Ratsbeauftragte für die Kinder- und Jugendbeteiligung beschließen. Damit würde unsere Stadt mit der neuen Gruppe CDU/Bürgerforum das umsetzen, was wir in unserem Wahlprogramm für diese Ratsperiode deutlich gemacht haben. Ratspolitik hat auch die Verantwortung, Kindern und Jugendlichen zu ihrem Recht auf Beteiligung zu verhelfen. (§36NKvG) Das zu garantieren, kann eine Ratsbeauftragte mit offiziellem Votum des Rates am Besten. Erfahrung in der Kinder- und Jugendarbeit, Weiterbildung im Bereich der Kinderbeteiligungsrechte, Interesse an der kommunalen Kinder- und Jugendpolitik, Lebenserfahrung und eine wertschätzende Haltung gegenüber Kindern und Jugendlichen, muss die Ratsbeauftragte mitbringen. Diese Persönlichkeit wird morgen im Rat der Öffentlichkeit  vorgestellt. Lesen Sie mehr »

Die Einwohnerbeteiligung wird in Zukunft eine maßgebliche Rolle für die Stadtplanung und die Stadtentwicklung haben.

Dienstag 13.12.2016 Startschuss. Wir sollten uns das nicht zu einfach machen.

Die Otto-Peschel-Straße kann für die Bürgerbeteiligung in der Stadtentwicklung ein Meilenstein werden. Ein überschaubares Mischgebiet, wo Wohnen, Gewerbe und Natur in einen nachhaltigen Einklang zubringen sind. Bürgerbeteiligung ist im Baugesetzbuch verankert. Viele Kommunen gehen heute über die gesetzlich vorgeschriebene Beteiligung hinaus. Unsere Stadt hat da noch erheblichen Nachholbedarf. Oftmals wird bereits vor Beginn der Bauleitplaung, also vor dem „städtebaulichen Wettbewerb“, eine Bürgerbeteiligung durchgeführt, um die Wünsche der Bürgerschaft frühzeitig in den Entwurfsprozess einzubringen. Wenn die  Pläne dann vorliegen, wird die Beteiligung fortgesetzt. Welche Rolle das Internet Lesen Sie mehr »

Teilhabe und Beteiligung von Kindern und Jugendlichen wird in unserer Stadt ein zukünftiges Qualitätsmerkmal von Kinder- und Familienfreundlichkeit sein.

Beteiligungsmöglichkeiten sind Bausteine der praktischen, sozialen Vernetzung!

So wie dieser Spielplatz, könnte unter der Beteiligung von Kindern auch in Hemmoor so mancher Spielplatz interessanter werden. An solch einem Spielplatzbau,  wurden  Kinder zu Planern und zu Freunden. Kindheit und Jugend in Hemmoor, kann so in positiver  Erinnerung bleiben. Beteiligung ist weit mehr als wir glauben. Beteiligung heißt immer auch, dass die kleine Welt der Kinder von ihnen selbst gestaltet und bewegt wurde. Eine Grunderfahrung, die nie aus der Erinnerung gelöscht wird. Lesen Sie mehr »

Wir nehmen Kinder und Jugendliche ernst: Ratsbeauftragte für die Kinder- und Jugendbeteiligung steht am 15.12. im Rat zur Abstimmung.

Die Niedersächsische Kommunalverfassung bestimmt in § 36 zur Beteiligung von Kindern und Jugendlichen folgendes :

„Gemeinden und Samtgemeinden sollen Kinder und Jugendliche bei Planungen und Vorhaben, die deren Interessen berühren, in angemessener Weise beteiligen. Hierzu sollen die Gemeinden und Samtgemeinden über die in diesem Gesetz vorgesehene Beteiligung der Einwohnerinnen und Einwohner hinaus geeignete Verfahren entwickeln und durchführen.“

Ausgangspunkt für die Einrichtung eines/r Ratsbeauftragten für Kinder/Jugendbeteiligung, wäre ein Beschluss des Rates der Stadt Hemmoor. Auf Basis dieses Beschlusses, wird der Stadt die Möglichkeit eröffnet, für ihren Zuständigkeitsbereich eine/n Ratsbeauftragte/n für Kinder/Jugendbeteiligung zu berufen, um Kinderinteressen gemeindebezogen besser vertreten zu können. Mit dieser Möglichkeit kann das Ehrenamt Ratsbeauftragte/r für Kinder/Jugendbeteiligung zu einem festen Bestandteil kommunalpolitischer Interessenvertretung für Kinder entwickelt werden.

Die Rechte und Aufgaben der Ratsbeauftragter für Kinder/Jugendbeteiligung müssen in einer Geschäftsanweisung bzw. Satzung festgeschrieben werden. Mit der Regelung, dass die Ratsbeauftragte/r für Kinder/Jugendbeteiligung vom Stadtrat gewählt und berufen wird, wird die Rechtsposition besonders hervorgehoben und die operative Ebene zur Umsetzung des § 36 NKV, strukturell gestärkt. Diese/r unterstreicht die überparteiliche Funktion, mit der dieses Amt auszuführen ist und ermöglicht auch die oder den Ratsbeauftragten, die kein Mitglied im Rat ist, zu den Belangen der Kinder ein automatisches Rederecht. (siehe Gleichstellungsbeauftragte).

Die inhaltlichen Schwerpunkte in der Arbeit der Ratsbeauftragten für Kinder/Jugendbeteiligung liegen insbesondere bei der direkten Einbeziehung von Kindern, um deren Lebenssituation in den Stadtteilen und auf deren Erfahrungshintergrund zielgenauer verbessern zu können. Ortsbegehungen auf öffentlichen und privaten Spielplätzen, Ortstermine zur Schulwegsicherung, Sprechstunden in Kindereinrichtungen, Spielplatzaktionen und Kinderanhörungen (NGO §36), Aktionen gegen die Kinderarmut und zum Thema „Kinder und Verkehr“ sind nur einige Beispiele dafür, in welcher Weise Kinderinteressen in der Gemeinde direkt und unmittelbar vertreten werden könnten.

Die Ratsbeauftragte/r für Kinder/Jugendbeteiligung sucht und pflegt das direkte Gespräch mit Eltern und die enge Kooperation mit den Kindereinrichtungen in der Stadt, als eine wichtige Voraussetzung für eine funktionierende Kinderlobby. Darüber hinaus gilt es bei Kinderfesten und anderen Veranstaltungen über die Funktion und Arbeit der Ratsbeauftragten für Kinder/Jugendbeteiligung zu informieren und als bürgernahe Ansprechpartnerin zur Verfügung zu stehen.

Wichtig dabei ist, dass die Ratsbeauftragte für Kinder/Jugendbeteiligung durch eine Geschäftsanweisung abgesichert, eine eigenständige Öffentlichkeitsarbeit gestalten kann. In all diesen Belangen wird die Ratsbeauftragte/r für Kinder/Jugendbeteiligung gefördert und durch die Verwaltung unterstützt.

In der Verwaltung wird zur Unterstützung ein „Kinderbüro“ für die Ratsbeauftragter für Kinder/Jugendbeteiligung eingerichtet, welches für die Anliegen und Probleme der Kinder unserer Stadt als Anlauf- und Clearingstelle dient und vielfältige Beteiligungsprojekte in der Stadt in Kooperation mit den Trägern der Jugendpflege durchführt. Die Erstellung eines fortlaufenden „Kinderbeteiligungsberichtes“ kann als Aufgabe der kommunalen Kinderbeauftragten angesehen werden.

Kurzfassung der Aufgabenfelder:
Die ehrenamtliche Arbeit der Ratsbeauftragter für Kinder/Jugendbeteiligung ist geprägt von großem ehrenamtlichen Engagement. Dabei werden sich vielfältige Arbeitsweisen entwickeln, mit denen die Ratsbeauftragter für Kinder/Jugendbeteiligung sich bekannt machen, Öffentlichkeit herstellen, bzw. sich für Kinderinteressen einsetzen kann:

  • Der Kontakt zu Kindern
  • Kindersprechstunde
  • Kinderanhörungen
  • Mitarbeit in Gemeindearbeitskreisen
  • Orts- und Spielplatzbegehungen mit Kindern
  • Befugnis zur „Einmischung“
  • Anträge für den Stadtrat erstellen
  • Kinderberichterstattung
  • Verhandlungen mit Ämtern
  • Die Bekanntmachung der UN-Kinderrechtskonvention
  • Die Mitarbeit an der Schaffung einer kinderfreundlichen Umwelt
  • Ein Blick aus der Sicht der Kinder auf Maßnahmen der Kommunalpolitik
  • Die Anregung der Mitwirkung von Kindern und Jugendlichen in der Politik, insbesondere in der Kommunalpolitik
  • Die Stärkung der Position der Kinder z. B. bei der Geltendmachung ihrer Rechte durch Beratung der Ratsbeauftragte/nr für Kinder/Jugendbeteiligung in allen Kinder betreffenden Fragen
  • Die Anregung konkreter Maßnahmen der Kinderpolitik
  • Ansprechpartnerin für Kinder und diejenigen, die sich um ihr Wohl bemühen
  • Zusammenarbeit mit verschiedenen Kinderrechte- und Kinderschutzorganisationen

Am 13.12.16 wird es spannend. Erste Ausschusssitzung Stadtentwicklung beginnt mit dem Architektenwettbewerb Otto-Peschel-Straße.

Ausschussvorsitzender Johannes Schmidt: „Wir werden Bürgerbeteiligung ernst nehmen und keine Pseudobeteiligung inszenieren“

Fraktionsvorsitzender im Stadt- und Samtgemeinderat HemmoorDer Ausschuss für Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung, Marketing und Einwohnerbeteiligung, beginnt am 13.12.2016 um 19.15 im Rathaus gleich mit dem  herausragenden Thema der städtebaulichen Entwicklung an der Otto-Peschel-Straße. Die Städteplaner und Planungsbüros Cappel+Kranzhoff aus Hamburg und das Planungsbüro Dörr aus Hechthausen, werden die Herangehensweise hinsichtlich der Erstellung eines städtebaulichen Konzeptes  darstellen. Das Bürgerforum hatte noch in der letzten Ratsperiode diesen Bürgerbeteiligungsprozess verlangt und dafür auch im Rat unserer Stadt den Mehrheitsbeschluss dafür erhalten.

In Zukunft wird in der Stadtplanung die Bürgerbeteiligung eine ganz wichtige Rolle spielen. Der Präsident der Architektenkammer Jörg Schneider, bringt unsere Vorstellung von Stadtplanung auf den Punkt und sieht „in dem Bürgerinteresse  eine riesige Chance, dieses Engagement viel zielgerichteter in die Projekte einzubauen. Dadurch werde es zwar nicht einfacher, aber das könne man in der Stadtplanung produktiv nutzen“.

Auch Schneider bestätigt uns in unserer Haltung und betont ausdrücklich, die Bürgerbeteiligung ernst zu nehmen und keine Pseudobeteiligung zu inszenieren. Darum  bedarf es immer einer fachlichen Moderation durch unabhängige Externe. Und es braucht politische Unterstützung. Die Demokratisierung der Prozesse habe nun einmal auch zur Folge, dass das Durchsetzen von wichtigen städtebaulichen Prozessen mehr Zeit brauche.

Die große Mehrheit der Menschen lebt in Niedersachsen auf dem Land. Schöne Ortsbilder und eine gute Architektur können dazu beitragen, die Aufenthaltsqualität auch hier bei uns in Hemmoor zu verbessern.

Das Bürgerforum hat 5 große Themenbereiche für den Stadtrat. Thema Nr.1 ist die Stadtentwicklung.

 

„Eine Stadt die was will, muss auch zeigen, dass sie es will.“

Das Hemmoorer Bürgerforum wird die Ratsarbeit 2016 bis 2021 aus 5 Kernbereichen heraus gestalten wollen. Diese 5 Grundsätze sind auch Kooperationsgrundlage mit der Fraktion der CDU:

  1. Stadtentwicklung / Bürgerbeteiligung
  2. Kommunale Kinderpolitik
  3. Kultur
  4. Sportförderung
  5. Pol. Transparenz

In regelmässigen Abständen werden wir hier die Grundsätze für jeden einzelnen Bereich vorstellen.  Wir wollen beginnen mit dem Themenbereich Nr.1 :

Die Stadtentwicklung:

Das Bürgerforum versteht Stadtentwicklung als einen offenen, gesprächsorientierten Beteiligungsprozess zwischen Bürgerinnen und Bürgern, Einwohnerinnen und Einwohnern, Institutionen, Räten und Stadtverwaltung. Anstöße dazu können von jeder Seite eingebracht werden. Damit bürgerschaftliches Engagement in Mitverantwortung für das Gemeinwohl im Sinne der Beteiligung stattfinden kann. Das Bürgerforum will, dass über Vorhaben so frühzeitig und umfassend informiert wird, dass beabsichtigte Verfahrensweisen, Grundlagen, Ziele und Wirkungen für alle Seiten transparent sind. Über einen einfachen Zugang zu Informationen ermutigt die Stadtverwaltung und der Bürgermeister, Einwohnerinnen und Einwohner, Vereine, Verbände und Initiativen dazu, sich mit Vorschlägen in diesen ständigen Prozess einzubringen. Die Webseite der Stadt/SG muss den modernen Ansprüchen eines Mittelzentrums nach neu aufgebaut werden. Sie muss aus einer statischen Darstellung herausgeholt werden. Lesen Sie mehr »

Hemmoor hat eine „geile Musikszene“ – 26.11. Indian Ragas im Musikzentrum

Musik-Kultur-Bildungszentrum Hemmoor

INDIAN RAGAS

Mit Yogendra Sitar und Ashis Paul, gibt es wieder Ragas mit Clubatmosphäre vom Feinsten. Kartenvorbestellung unter info@musikschule-anderoste.de

 

Gold für Lutz

Wer ist Lutz Pickartz ?!

 

 

fullsizerender-2Diese Frage erübrigt sich nach diesem tollen Start in eine neue Leichtathletik Sportgruppe des SC Hemmoor . Er nimmt Kinder wahr – er baut zu ihnen eine Beziehung auf – er schützt und wertschätzt sie. Lutz, das ist KLASSE!

Ein tolles Foto und ein super Artikel über Lutz Pickartz Engagement für die Kinder unserer Stadt.

Danke an die Journalistin Denice May von der NEZ.

Lutz Pickartz rechts im Bild.

Bürgerforum Ratsherr Peter Tank ist stellv. Samtgemeindebürgermeister

Eine gute Stimmung im Bürgerforum Team. Alle Mitglieder des Bürger- forums sind mit wichtiger Funktion in die Ratsarbeit eingebunden. Ein toller Erfolg.

Die Bürgerforum-Fraktion ist mit der CDU Fraktion auch im Rat der Samtgemeinde Hemmoor eine Gruppe eingegangen. Kooperation, Eigenständigkeit und offene Kommunikation unter den beiden Gruppen, ist Ausdruck und Haltung der Zusammenarbeit.  Gute Stimmung herrschte daher bei der kostituierenden SG-Ratssitzung im Osteland Festhaus. Peter Tank (rechts im Bild) lud nach der Sitzung zum kleinen Umtrunk ein. Alle aktiven Mitglieder des Bürgerforums, sind nun in die Ratsarbeit der Stadt und der Samtgemeinde eingebunden. Fraktionsvorsitzender im Stadt- und Samtgemeinderat Hemmoor

Johannes Schmidt ist zum Vorsitzenden des Ausschusses  für Soziales, Jugend und Integration bestimmt worden. Lesen Sie mehr »

Bürgerforum: Die Aussagen in diesem Artikel sind plump.

Zwischenruf: „So verstehen wir das Hadler Land nicht!“   NEZ Artikel wirft ein grelles Licht auf den Egoismus in der Kommunalpolitik .

Hemmoor, Osten und Hechthausen stehen in Sachen HVV  mit einem festen Schulterschluss zusammen. Allerdings wird an diesem Projekt (HVV), der kommunale Egoismus einer Nachbargemeinde,  bezogen auf die Zukunftsentwicklung unserer Samtgemeinde Hemmoor unverhohlen deutlich und in nie gekannter Klarheit in Worte gefasst. Diesen Artikel in der heutigen NEZ  Rubrik „Hadler Land“ könnte sehr deutlich machen, wie Vergrößerung von kommunalen Gebietskörperschaften eigentlich verstanden werden kann. Johannes Schmidt: „Ich hoffe nur, dass das nicht die gängige Meinung der neuen Nachbarschaftsmehrheit ist. Anstatt vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung alles, aber auch wirklich alles zu tun, was den Menschen hier im „nassen Dreieck“ die Zukunft sichert, wird hier der Zukunftsvertrag!!! zur Abgrenzung und Behinderung ins Spiel gebracht. Unsere Samtgemeinde Hemmoor und da muss man L.Weritz und U.Dubbert danken, haben in Sachen HVV, immer die Interessen für ALLE Menschen dieser Region zwischen Elbe und Weser formuliert.  Ja, es gibt immer noch wort- und meinungsmächtige Kommunalpolitiker, die argumentieren mit Landkreisinteressen, aber meinen ihr eigenes Dorf….schade um die Pendler aus dem Dobrock, denn jetzt könnte dort ein „Abstellgleis“ beginnen.

 

Powered by WordPress and Bootstrap4