Bahnhofstrasse verkommt zur Lärmröhre.

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LEISER!

Als Durchgangsstrasse nie geplant. Bürger haben die Nase voll und stellen Plakate gegen Raserei und Lärm auf !

Eine der ehemals „schönsten“ Straßen in unserer Stadt Hemmoor verkommt zunehmend zu einer Rennstrecke. Durch die enge Bebauuung und einer katastrophalen Verbundpflasterung eine absolute  Lärmröhre. Den ganzen Tag über eine der meistbefahrenen Durchgangsstraße in Hemmoor. Hier hat sich etwas verselbstständigt und kann als ein weiteres Beispiel dafür gelten, dass der beschlossene Generalverkehrsplan immer wieder hinausgeschoben wird. Viele Anwohner verstehen ihr eigenes Wort nicht mehr und das in einer Kleinstadt wie Hemmoor. Eigentlich dem ländlichen Raum zugeordnet. Die Wohnqualität nimmt erheblich ab und Frust steigt auf, die Wohnqualität verliert deutlich an Wert.

Diese Strasse ist vor über 18 Jahren mit  einer 90% Landesförderung vollständig saniert worden.  Die Strassenausbaubeitragssatzung hat die Anlieger erheblich zur Kasse gebeten. Damit ja nicht genug, sondern sie haben für diesen planerischen „Mist“ auch noch bezahlt. Diese Strasse wurde nicht als Durchgangsstrasse saniert, sondern als innerörtliche Strasse. Das war auch eine der Bedingungen für die damalige Förderung durch das Land Niedersachsen. Darum wurde trickreich diese Strasse in zwei Bauabschnitte geteilt. Der erste Bauabschnitt endete kurz vor dem heutigen Kreisel am Bahnhof. Der zweite Teil, Kreisel und Bahnüberquerung Richtung Otto-Peschel-Straße, waren eigenständige Strassenbaumassnahmen. Hätte man das in einem Zuge gemacht, wäre das eine klare Durchgangsstraße geworden. So kann man das auch machen. Die damalige Verwaltung und Politik haben die Anwohner dieser Straße nicht korrekt behandelt und informiert.  Heute ist die Bahnhofstrasse eine reine Durchgangsstrasse von der B73 bis zu den Discountermärkten, B495 , Zentrumsstrasse. Lamstedter benutzen die Bahnhofstrasse morgens als Abkürzung Richtung Stade.

Auch diese Verkehrsproblematik wird jetzt im Ausschuss für Stadtentwicklung zum Thema gemacht. Die ursprüngliche Planung muß wieder auf den Tisch und wir werden sehen, wie die Gesamtverkehrssituation im Rahmen des Generalverkehrswegeplans eine verträgliche Lösung bringen kann. Wir können nur vor schnellen und oberflächlichen Lösungen warnen, denn die jetzige und zukünftige Verkehrssituation in unserer Stadt wird nur unter der Beteiligung der Bürgerschaft eine Lösung finden. Ganze Stadtteile wie Ziegelkamp, Basbeck und Warstade sind direkt betroffen.

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