„Bob der Baumeister“ in Bröckelbeck am Gehwegbau. Schlepper und Muldenkipper im Einsatz

Bröckelbeck wird Kult

„Bob der Baumeister“ hat das Sagen im Gehwegbau in Bröckelbeck. Meisterwerk abgeliefert.

Anlieger wollen mehr – jetzt den Gehweg bis zum Friedhof fertigmachen. Am 3.August entscheidet der Bauausschuss über die Weiterführung der Massnahme. Weiter unten die Verwaltungsvorlage S 025/2016 1.Ergänzung.

Ratsmitglied Tjark Petrich vom Bürgerforum wird dieser Vorlage zustimmen.

Das die Bröckelberger nicht nur eine tolle Ortsteilgemeinschaft unserer Stadt sind, dass wußten wir nun schon seit Jahren. Ihr Engagement bezogen auf die Verhinderung von Monsterwindrädern und der Kampf für eine Außenbereichssatzung, nein auch im  Gehwegbau in Eigenregie sind sie Meister ihres Handwerks. Was besonders das Bürgerforum erfreute, dass auch hier die aktive Kinderbeteiligung ein Novum ist im Straßenbau. Schlepper und Muldenkipper waren voll im Einsatz und schütteten fachgerecht den Zementschotter an die  richtigen Stellen der Baumassnahme. Die Großen kamen kaum noch hinterher, wie man auf dem Foto sieht.

Bürgermeister Weritz (CDU), sein stellvertreter Johannes Schmidt (Bürgerforum), Ratsmitglied Sigrid Beyer (Bürgerforum) aus Osten und Stadtdirektor Dirk Brauer bedankten sich bei den Bröckelbeckern für diesen tollen bürgerschaftlichen Einsatz.

Die Begeisterung für die erstklassige Arbeit war groß. Das „Bürgerkind“ und sein Bürgermeister haben sich dann auch zum Grillen verabredet.

 

Sachbericht zur Vorlage S 025/2016 1. Ergänzung
Die Anlieger der Kreisstraße 29 (K29) in der Ortsmitte Bröckelbeck sind derzeit mit dem
Bau des Gehwegs entlang der K29 beschäftigt. Sie zeigen viel Engagement und haben
vorgeschlagen, ebenfalls einen Gehweg zu der Bushaltestelle an der Kreisstraße 21
(K21) sowie die Bushaltestelle selbst zu pflastern. Zum jetzigen Zeitpunkt müssen die
Kinder die Fahrbahn bzw. den unbefestigten Seitenstreifen der K 21 benutzen, um zur
Bushaltestelle zu gelangen. Die Länge des geplanten Gehweges beträgt ca. 15 Meter
und soll in einer Breite von 1,80 Meter gebaut werden. Die Bushaltestelle umfasst eine
Fläche von 25 Quadratmetern.
Als weitere Maßnahme haben die Anlieger vorgeschlagen, einen Gehweg entlang der
K21 bis zum Parkplatz vom Friedhof zu bauen. Der Friedhof ist derzeit ebenfalls nur über
die Fahrbahn oder den unbefestigten Seitenstreifen zu erreichen. In der Ortsmitte soll die
Verkehrsinsel als Querungshilfe genutzt werden, um zu dem neuen Gehweg an der K29
zu gelangen.
Die Verwaltung schätzt die Kosten für die Pflasterung des Gehwegs sowie der Bushaltestelle
auf ca. 7.000 Euro. Für den Bau des Gehwegs zum Friedhof belaufen sich die Kosten
auf ca. 15.000 Euro. Hierbei handelt es sich hauptsächlich um Materialkosten und
einen geringen Teil Mietkosten für Baumaschinen. Die Kosten sind nicht im Haushalt
2017 berücksichtigt. Die Deckung der Kosten kann durch Umschichtung aus den Produktsachkonten
5.4.1.01/2038.78720000 Auszahlungen für Tiefbaumaßnahmen/ Umgestaltung
Fährkopf und 5.4.1.01/2056.78210000 Auszahlungen für den Erwerb von
Grundstücken und Gebäuden/ Ausbau Sonnenbrink im Nachtragshaushaltsplan 2017
dargestellt werden.

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