Städtebauliche und sozialräumliche Gegensätze beenden.

Wohnumfeld für Familien mit Kindern unzumutbar und in der Wirkung auf Kinder armutsverstärkend.

Den „Kastanienweg“ sozial aufwerten und die Bewohnerstruktur in der Obdachlosigkeit und der in Notunterkünften strikt voneinander trennen, dass wird das Ziel eines Antrages der CDU/Bürgerforum Gruppe sein. Eine kindeswohl-gefährdende Wechselwirkung ist nicht mehr zu verantworten. Ein schlecht einsehbarer Sozialraum ist damit ausserhalb der sozialen Kontrolle und somit ein sehr hohes Risiko für alleinerzeihende Mütter mit kleinen Kindern. Dunkel und auf sich alleingestellt,kann das weder Politik noch Sozialverwaltung verantworten.  Diese, einer verrotteten Barrackensiedlung ähnlichen Wohnquartierseinheit am Rande der Stadt Hemmoor, kann keiner Familie mehr zugemutet werden.

Seit Jahrzenten so von der Stadtpolitik und Samtgemeindepolitik verantwortet und geduldet, muß jetzt eine grundsätzliche Änderung erfahren. Politische Entscheidungen sind angezeigt.

In der städtebaulichen Entwicklung haben wir ein Gleichgewicht der Beachtung und Interessenwahrnehmung von modernen, sozialintegrierten Wohnquartieren und den  sogenannten Wohnquartieren der „sozial Schwachen“ herzustellen. Insbesondere Kinder erleben hier ein isoliertes Wohnumfeld. Das wollen wir jetzt abstellen und werden Konzepte entwickeln, wie diese kalte und grausige Wohnumfeldsituation familienfreundlicher gestaltet werden kann. Eine aufsuchende Sozialarbeit muß die Menschen einbinden zur Teilhabe in den erweiterten sozialen Raum unserer Stadt.

 

 

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