Startschuss für städtisches Verkehrskonzept. Generalverkehrswegeplan in Auftrag gegeben.

Raus  aus der Sackgasse!

Stadtentwicklung mit Generalverkehrswegeplan verknüpfen. Nur so bekommen wir unser zunehmendes Verkehrschaos in den Griff.

Seit Jahren vom Bürgerforum gefordert. Jetzt setzt die neue Mehrheit CDU/Bürgerforum im Rat der Stadt Hemmoor, gemäß ihrer Kooperationsvereinbarung den Generalverkehrswegeplan, wir nennen ihn mal „GVP2020„, um. Unsere Stadt wächst und damit nehmen auch  die damit einhergehenden Sicherheits- und Umweltprobleme zu.

Johannes Schmidt , Vorsitzender Stadtentwicklungsausschusses: „Ein total überfordertes, uraltes und nie systematisch den neuen Verkehrsbedingungen für Fußgänger, Radfahrer und Autos angepasstes Verkehrskonzept, wird jetzt eingerollt und neu erstellt“. Eine „Blechlawine“ rollt täglich und besonders an den Wochenenden in ein planerisch und architektonisch unglücklich mit Rücken an Rücken gebautes Zentrum der Discounter. Mitten in der Stadt zwei verkehrstechnisch unübersichtliche Zu- und Ausfahrten. Eine Selbstblockade mit erheblichen Gefahren für alle Verkehrsteilnehmer und Teilnehmerinnen. Die Bebauungsplanung an der Otto-Peschel-Straße wird das Problem noch erheblich verschärfen, wenn wir jetzt nicht handeln würden. Die Schliessung einer Bahnüberfahrt am Ziegelkamp verursachte neue „Schleichwege durch andere Wohnviertel und belästigen die Lebens- und Wohnqualität der Bürgerinnen und Bürger. Die Bahnhofstrasse wird seit Jahren täglich für tausende von Autofahrern und vorallem von riesigen Gelenkbussen belastet. Das Entgegenkommen dieser riesigen Busse bringt den entgegenkommenden Verkehr zum Erliegen. Die Straße ist unglaublich laut und auch hier schwindet die Lebens- und Wohnqualität.  Der Bau neuer Wohnsiedlungen erfordert neue  Strassen und verstärkt logischer Weise den innerörtlichen Druck auf den Straßen. Die Verkehrsströme in unserer Stadt organisieren sich nach dem Prinzip der Chaostherorie. Jeder sucht sich seinen Weg , dann haben alle einen Weg.  Diese „ungeordnete Ordnung“ ist für das Leben unserer Stadt gefährlich, weil es zur reinen Funktions- und Gebrauchsstadt verkommt und ihr dann auch selbst zum Opfer fällt. Auch die Verkehrssicherheit unserer Kinder im städtischen Verkehrsraum  wird heikel. Das selbstständige Erreichen von Kindereinrichtungen und Spielplätzen Quer durch die Stadt, wird zum Sicherheitsrisiko. Dieses gilt auch für ältere oder gehbeeinträchtigte Menschen nicht nur beim Überqueren der Straßen. Sie sind dem Druck der Straße schon seit langem nicht mehr gewachsen und ziehen sich dann aus dem öffentlichen Raum zurück. Das Auto dominiert das Stadtbild. Für das Bürgerforum ist das nicht das Stadtbild, was wir uns vorstellen. Darum hat das Bürgerforum Stadtentwicklung immer im Zusammenhang mit der Verkehrsentwicklung betrachtet. Jetzt endlich können wir das Problem angehen und mit einer renommierten Planungsgesellschaft Problemlösungen entwickeln. Die Bürgerbeteiligung wird dabei eine der zentralsten Bausteine sein. Wir, die Einwohner unserer Stadt wissen es und müssen es den Planern zutragen und auch Ideen liefern.  In folgenden Schritten wird gearbeit.

1.Schritt: umfassende Analyse. / Bürgerbeteiligung

2.Schritt: Festlegung der Veränderungen. Politische Entscheidung mit Bürgerbeteiligung

3.Schritt: Lösungsmöglichkeiten/Umsetzung

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