Unsere Stadt muß sich wieder mehr in die Mitte des Bildes stellen.

Eine perfekte Kombination.

Die Landtagswahl ist für unsere Stadt von ganz strategischer Bedeutung und daher eine Steilvorlage für den Bürgermeister und Landtagskandidaten Lasse Weritz.

Nach Paul Neese, hat unsere Stadt die politische Macht verspielt und damit den Anschluss an das Landesparlament und die Regierungszentrale in Hannover verloren. Wenn man aus der Sicht der Landeregierung schaut, liegt Hemmoor jetzt schon viel zu lange hinter dem Horizont. Die David McAllister Nachära tat ihr Übriges. Seitdem steht unsere Region um Hemmoor auch nicht mehr in der Mitte des politischen Bildes unseres Landkreises. Wer am Rand steht, ist schnell vom Bild verschwunden. Diese Situation hat die nachhaltige Entwicklung für eine zukunftsfähige Stadt sehr erschwert. Ein gutes, wenn auch schlechtes Beispiel, ist die Diskussion über den sogenannten „Schuhkarton“ am Gymnasium Warstade. Eine Bildungseinrichtung verlottert und wird erst wahrgenommen, wenn Rabats gemacht wird. Die Folge aus dieser Ausblendung ist auch, dass Menschen die hier leben, dann auch das Gefühl haben müssen, dass es sich hier wohl nicht lohnt zu investieren. Haben wir nicht gerade erst ein Musterbeispiel dieser Politikerhaltung bei der Bundestagswahl präsentiert bekommen?  Ein bundesweiter Denkzettel, der in unseren kleinen Städten und Gemeinden an die Rathaustüren geheftet wurde. Der ländliche Raum fühlt sich abgekoppelt. Ja mehr finanziell, wirtschaftlich, kulturell und in der Mobilität geknebelt als je zuvor. Gleiche Lebensverhältnisse schaffen für alle Menschen, ob im ländlichen Raum oder in der Stadt, dass ist politisch schon lange abgehakt, obwohl vom Grundgesetz als ständiger Auftrag festgeschrieben. Wenn nun unsere Stadt Hemmoor auch noch vom politischen Personal von den politischen Entscheidungsstrukturen des Landes abgeschnitten bleibt, werden wir im Verteilungskampf finanzieller und wirtschaftlicher Unterstützungen das große Nachsehen haben. Ein weiteres Beispiel ist die Absage von städtebaulichen Fördermitteln in Höhe von 3Millionen für die Hemmoorer Stadthalle. Sie gingen trotz Aufforderung sich dafür unbedingt zu bewerben, geschlossen im Umfange von 5Millionen nach Lüneburg. So wird mit Verteilungskarten gespielt, die ohne politischen Einfluss unsererseits, den Verlierer schon vorher bestimmt.

Auch innerhalb des Landkreises vollzieht sich zunehmend und für viele Bürgerinnen und Bürger halbwegs wahrnehmbar, eine Zentralisierung der Wirtschaftsansiedlungen in Cuxhaven. Eine Entwicklung, die natürlich begrüßt wird. Otterndorf, Hauptsitz der neuen Samtgemeinde Hadeln, versucht gegenzusteuern mit dem Schwerpunkt Wohnen / Tourismus und schneidet sich mit dem Argument der noch zu bewährenden Fusionierung als Großgemeinde von diesem Kuchen ein nicht gerade kleines Stück ab. Es gibt dort verschiedentlich den politischen Traum einer Großgemeinde „Altkreis Hadeln“. Und Hemmoor, wie sehen wir unsere Zukunft? Die städtischen Entwicklungsperspektiven sind den Bürgerinnen und Bürgern seit der Kommunalwahl 2016 bekannt. Das Bürgerforum beschreibt dieses in seiner Wahlaussage wie folgt:  …unsere Stadt wird in der nächsten Generation zum Verkehrsknotenpunkt zwischen Elbe- und Weserquerung werden und das sowohl bzgl. der Straßen als auch der Schiene (HVV). Das bietet große Entwicklungschancen für unsere Stadt und die Gemeinden Osten und Hechthausen. Eine wirklich auf Zukunft gesehene Perspektive erfordert daher politische und bürgergewinnende Führungsstärke in unserer Stadt. Wir müssen diesen Anschluss schaffen. Dann wären wir wieder „Mitten drin – statt außen vor“.

Zweifellos wird diese Region das Tunneltor zum Norden, zum Skandinavischen Raum und zur Metropolregion Hamburg werden. Darum werden wir jetzt auch ganz konkret dafür Pflöcke einschlagen müssen, die fest sitzen und das zukünftige Profil einer zukunftsfähigen Stadt mit einer leistungsfähigen Samtgemeinde beschreiben. Konkreter als je zuvor. Das meine ich auch mit der strategischer Bedeutung  der Landtagswahl 2017 in personeller Hinsicht. Wer kann am besten unsere Fahne in Hannover hochhalten? Ein regionaler Egoismus kann aufwerten und uns als Stadt Hemmoor für die Zukunft bedeutsamer machen.

Der Neubau einer Grundschule hätte dem ewigen Investieren von Millionen Euro in alte Bausubstanzen mehr Schwung in unsere Bildungslandschaft gebracht. Moderne Schulen sind für Familien und ihren Kindern ein magischer Anziehungspunkt. Architektonisch und pädagogisch von Anfang an im Sinne der Inklusion. Ein Ziel, dass das Bürgerforum verfolgen wird. Wirtschaftsförderung, Finanzhilfen zur Strukturförderung und Stadtentwicklung, Sozialraumplanung, Bau von neuen Kindergärten bzw. Familienzentren, Förderung zur Ansiedlung mittelständischer Firmen und vor allem die Schaffung und Entwicklung von Industrie und Gewerbegebieten stehen auf der politischen Agenda der Stadt ganz oben. Arbeitsplätze gegen Sozialhilfe und somit ein wesentlicher Beitrag gegen Kinderarmut auch bei uns. Jeder politisch erfahrene Kommunalpolitiker weiß, dass alle diese Projekte nur mit entsprechender Unterstützung und Verbindung zu den Entscheidergremien unseres Landes und Landkreises umgesetzt werden können.  Wir müssen über unsere Stadt nicht nörgeln, sondern offen und selbstbewusst reden.   Die Zukunftsperspektiven unserer Stadt, sind auch die Hoffnungen der Bürgerinnen und Bürger, hier langfristig abgesichert  leben zu können.

Unsere Stadt hat die Power und das Potential dafür. Dafür benötigen wir aber auch und endlich wieder, ein personales Netzwerk von der Stadt über den Landkreis zum Landtag und damit den Weg in die Ministerien. Für unsere Stadt und seine Region wäre ein Bürgermeister aus Hemmoor, in der Funktion eines Landtagsabgeordneten, die perfekte Kombination.

 

 

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