Generationen im Dialog – Gemeinsam Zukunft gestalten

Der Fachausschuss – zwei Generationen – eine Kommune

Ein wichtiger Schritt für mehr Beteiligung in unserer Samtgemeinde ist auf den Weg gebracht: Der Jugend- und Sozialausschuss hat einstimmig beschlossen, dem Seniorenbeirat künftig einen mitspracheberechtigten Sitz in den Fachausschüssen  des Samtgemeinderates einzuräumen – neben dem bereits beteiligten Kinder- und Jugendbeirat. zwei Generationen in Gleichberechtigung auf Augenhöhe.

Nun steht am Mittwoch, dem 7. Oktober, die abschließende Entscheidung des Samtgemeinderates an.

Damit könnte im Jugend- und Sozialausschuss etwas Besonderes entstehen: Junge und ältere Menschen erhalten gemeinsam eine Stimme in der kommunalpolitischen Arbeit. Unterschiedliche Generationen, unterschiedliche Erfahrungen und Perspektiven – aber ein gemeinsamer Lebensraum: unsere Samtgemeinde.

Wir als Bürgerforum sehen darin mehr als eine organisatorische Veränderung. Es ist ein wichtiges Signal für gelebte Demokratie, Beteiligung und generationenübergreifenden Austausch.

Kinder und Jugendliche bringen ihre Ideen, ihre Alltagserfahrungen und ihren Blick auf die Zukunft ein. Der Seniorenbeirat bringt Lebenserfahrung, gesellschaftliches Engagement und die Perspektive einer Generation ein, die unsere Samtgemeinde über Jahrzehnte mitgestaltet hat.

Beides gehört zusammen.

Denn eine Kommune besteht nicht aus Generationen, die nebeneinander leben. Sie ist ein gemeinsamer Lebensraum – von der Kindheit bis ins hohe Alter. Wenn unterschiedliche Generationen miteinander ins Gespräch kommen, entstehen neue Perspektiven und können gemeinsame Lösungen wachsen.

Demokratie braucht Begegnung

Auch die Satzung des Seniorenbeirates soll entsprechend angepasst werden. Vorgesehen ist, künftig auch während einer laufenden Amtszeit Mitglieder nachwählen zu können, wenn Sitze frei werden. Damit soll die Arbeit des Seniorenbeirates dauerhaft handlungsfähig und die Beteiligung verlässlich gewährleistet werden.

Aus Sicht des Bürgerforums ist dies ein Schritt, der weit über eine Satzungsänderung hinausweist.

Wir wollen keine Kommune, in der Generationen nur übereinander reden. Wir wollen eine Kommune, in der Generationen miteinander reden.

Die Jüngeren bringen den Blick nach vorn mit, die Älteren den Blick aus Erfahrung – und gemeinsam entsteht daraus ein umfassenderer Blick auf das, was unsere Samtgemeinde heute braucht und morgen sein kann.

Wir als Bürgerforum begrüßen deshalb den einstimmigen Beschluss des Jugend- und Sozialausschusses und verbinden damit die Erwartung, dass auch der Samtgemeinderat am 7. Oktober diesem Weg folgt.

Ein Fachausschuss. Zwei Generationen. Eine Kommune.
Viele Perspektiven – und vielleicht schon bald ein neues Stück gelebte Demokratie in unserer Samtgemeinde.

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